Die Veranstaltung besteht aus Vorlesung, Übung und Praktikum. Eingesetzt werden die Systeme
SAP ECC 6.0
Microsoft Dynamics NAV2009

Skripte
1.) Betriebliche Anwendungssysteme Überblick
2.) Einführung in systemtechnischen Grundlagen von b. Anwendungssystemen
3.) ERP-Markt, nur (Folien)
Begleitend zu den Praktika:
4.) ERP-Fallbeispiel (Teil 1 Datenstrukturen, Teil 2 Einführung PPS und Teil 3 PPS Anwendung am Beispiel SAP R/3)
5.) Systemadministration am Beispiel SAP R/3

alle Skripte stehen auf ILIAS zum Download bereit.

Klausurrelevant ist der gesamte behandelte Stoff in Vorlesung, Übung und Praktika. Dazu gehören auch die Vorträge oder Videos, die in der Veranstaltung behandelt worden sind. Zur Vorbereitung auf die Klausur sind insbesondere die Übungsaufgaben gedacht. Von den 50 zu vergebenen Punkten für den BA I-Teil wird ein relativ kleinerer Teil auch auf Verständnisfragen zum Praktikum entfallen. Ansonsten gelten die am Ende des Sommersemesters gegebenen Hinweise für die Klausur.

Praktikum zu “Betriebliche Anwendungssysteme I”

Die Praktikumsblätter werden unter ILIAS bereitgestellt
Ziel des Praktikums: Erarbeitung des grundsätzlichen Verständnisses, wie betriebliche Prozesse in ERP-Systemen unterstützt werden (Beispiele aus der Zeiterfassung, Angebotsabwicklung und Produktionsplanung).
Einführung in eine typische Entwicklungsumgebung (hier: Dynamics NAV C/SIDE). Übungen im Gebrauch einer 4-GL-Sprache C/AL.
Einstieg in die Unterstützung komplexer Prozesse mit dem mySAP-Systems, kurzer Ausblick auf die Architektur und die Systemadministration eines komplexen ERP-Systems.

Praktikumsthemen
Einführung in die Architektur und Entwicklung von ERP-Systemen am Beispiel von MS Dynamics NAV
Unterstützung betrieblicher Prozesse am Beipiel der Materialwirtschaft und Produktion (mySAP-Fallstudie)
Implementierung komplexer betrieblicher Anwendungen am Beispiel der Materialbedarfsplanung

Begleitvideos zu den Praktika stehen im Download Bereich meiner Homepage zur Verfügung (Passwort wird in der Vorlesung bekannt gegeben), ebenso eine initiale Dynamics-NAV-DB verschlüsselt (gepackt 35MB)

Organisatorisches zum Praktikum

Anmeldung: Die Gruppeneinteilungen wid aus anderen WI-Praktika übernommen.
Wiederholer, Wechsler und Gaststudenten melden sich bei Herrn Dipl. Inf. Kosta Dimitriou ( Raum 2226) an. Praktikumstermine liegen in etwa im zweiwöchigen Turnus. Einzelheiten entnehmen Sie dem Staffelplan. Teilnahmevoraussetzung: advm1-Account. Eine Zulassung zum SAP-System erfolgt am Anfang der Veranstaltung. Eine persönliche Anmeldung ist erforderlich. Die entsprechenden Anmeldebögen werden im Anschluss an die ersten Veranstaltungen verteilt.

INHALTE

Einführung
1 Typologie betrieblicher Anwendungssysteme
2 Branchenneutrale Anwendungen
2.1 Rechnungswesen
2.2 Personalwesen
2.3 Vertrieb, Verkauf, Marketing bzw. „Customer Relationsship Management“
3 Branchenspezifische Anwendungen
3.1 Fertigungsindustrie
3.1.1 CAD
3.1.2 CAP
3.1.3 CAM
3.1.4 CAQ
3.1.5 Product Lifecycle Management
3.1.6 Produktionsplanung und –steuerung (PPS)
3.1.7 Supply Chain Management
3.2 Handelsunternehmen und Warenwirtschaft
3.2.1 Systemtechnik von Warenwirtschaftssystemen
3.3 Anwendungssysteme für Banken und Finanzdienstleister
3.3.1 Systemtechnik von Anwendungssystemen im Bankgewerbe
4 Führungssysteme und Data Warehouse-Systeme
4.1 Anforderungsanalyse
4.2 Die Architektur des Data Warehouse
5 Bürosysteme und Groupware
5.1 Office-Softwaresysteme
5.1.1 Textverarbeitung
5.1.2 Grafikgestaltung und Animation
5.1.3 Präsentation (Bilder, Text, Videoaufbereitung für Vorträge)
5.1.4 Personal Information Management System PIMS (Notiz- und Terminbuch, Terminplanung)
5.1.5 Datenbankverwaltung (arbeitsplatzbezogene Datenverwaltung)
5.1.6 Tabellenkalkulation (Berechnungen und Auswertungen in Tabellenform)
5.2 Archivierung mit Dokumentenmanagementsystemen (DMS)
5.2.1 Fallstudie „IXOS unter SAP R/3“
5.3 Computerunterstützte Zusammenarbeit (e-Collaboration)
5.4 Workflow-Systeme
5.4.1 Beispielmodellierung eines Kundenauftrags-Workflow in R/3
5.4.2 Fallstudie: Genehmigung von Neuanträgen für Telekommunikation
6 Integrierte Anwendungssysteme
6.1 ERP als integrierte Systeme
6.2 Fallbeispiel „Integration von Qualitäts-Messgeräten in das ERP-System“ [5]:
6.1 EAI-Architekturen1 Fallbasierte Einführung in die Produktionsplanung mit SAP R/3

Daten in betr. Anwendungssystemen
1.1 Datenstrukturen
1.2 Beschreibungsmittel für Datenstrukturen
1.3 Nummernsysteme
1.4 Grunddaten der Produktionsplanung und –steuerung
1.4.1 Teilestammdaten:
1.4.2 Erzeugnisstrukturdaten
1.4.3 Stücklisten
1.4.4 Teileverwendungsnachweise
1.4.5 Erzeugnisvarianten
1.4.6 Arbeitsplandaten
1.4.7 Arbeitsplätze und Betriebsmittel
1.4.8 Weitere Grunddaten
1.5 Übungsaufgaben

2 Fallstudienbezogene Einführung in die Produktionsplanung und -steuerung
2.1.1 Planungshorizonte
2.1.2 Produktionstypen
2.1.3 Primärbedarfsermittlung
2.2 Materialbedarfsplanung
2.2.1 Sekundärbedarfsermittlung
2.2.2 Sekundärbedarfsermittlung in der plangesteuerten Disposition (Stücklistenauflösung)
2.2.3 Stücklisten
2.3 Nettobedarfsermittlung
2.4 Losgrößenermittlung
2.5 Grobterminierung
2.6 Termindisposition
2.6.1 Arbeitspläne
2.6.2 Durchlaufterminierung
2.6.3 Vorwärtsterminierung
2.6.4 Rückwärtsterminierung
2.6.5 Maßnahmen zur Durchlaufzeitverkürzung
2.7 Kapazitätsplanung
2.7.1 Kapazitätsbedarf
2.7.2 Kapazitätsangebot
2.7.3 Kapazitätsabstimmung
2.8 Verfügbarkeitsprüfung
2.9 Auftragsfreigabe
2.10 Maschinenbelegung

3 Fallstudie für den Einsatz von SAP R/3 in der Produktionsplanung
3.1 SAP R/3 praktische Grundlagen
3.2 Die IDES AG
3.3 Bedienung des Programms
3.3.1 SAP R/3 Anmelden
3.3.2 SAP R/3 Abmelden
3.3.3 Menüs und Symbole (Icons)
3.3.4 Kommandofeld in der Symbolleiste des SAP-Menüs
3.3.5 Matchcode-Suche
3.3.6 Anwendung mehrerer R/3-Fenster (Modi)
3.4 Wichtige Stammdaten
3.4.1 Materialstammdaten
3.5 Grunddaten der Produktion
3.5.1 Stücklisten
3.5.2 Arbeitspläne
3.6 Dispositionswerkzeuge
3.6.1 Dispositionsliste
3.6.2 Bedarfs- und Bestandsliste
3.7 Übersicht über die wichtigsten Funktionen zur Bearbeitung der Grunddaten
3.8 Planprimärbedarf erzeugen
3.9 Materialbedarfsplanung durchführen
3.10 Umsetzen von Bestellanforderungen
3.11 Wareneingangsbearbeitung zu Bestellungen
3.12 Umsetzen von Planaufträgen
3.13 Warenausgangsbearbeitung zu Fertigungsaufträgen
3.14 Wareneingangsbearbeitung zu Fertigungsaufträgen

1 Basistechnologien für betriebswirtschaftliche Anwendungssysteme
1.1 Komponenten-Software-Konzepte
1.2 Client/Server-Computing
1.3 Interprozess-Kommunikation
1.3.1 Sockets
1.3.2 CPI-C
1.3.3 Remote Procedure Call (RPC)
1.3.4 Message Based Queuing
1.4 CORBA
1.4.1 IDL zur Beschreibung von CORBA-Objekten
1.5 Distributed Component Object Modell DCOM
1.6 EDI
2 Middleware
2.1 Transaktionsverarbeitung
2.2 Transaktionsmonitor
2.2.1 Object Transaction Service
2.2.2 Funktionsweise
3 Architektur des Systems SAP R/3
3.1 R/3-Client-Server-Technologie
3.2 Dienste (Services) des SAP R/3-System
3.3 Instanz-Struktur
3.4 Kommunikation der R/3 Anwendungen
3.5 R/3 Transaktion
4 Programmiersprache ABAP/4
5 Business Framework
6 Systemadministration

1. ERP-Markt
2. Marktübersicht
2.1.1 Der Deutsche Markt
2.2 Der Weltmarkt
2.3 Die Geschichte von SAP
2.3.1 Technologische Entwicklung
2.3.2 SAP und das Internet
2.3.3 EnjoySAP und mySAP
2.4 Peoplesoft – ein Lebenslauf eines SAP-Wettbewerbers
2.5 Oracle´s Weg zum E-Business
2.6 J. D. Edwards
2.8 Blick in die Zukunft
2.8.1 Application Service Provider (ASP) – nie wieder ERP-Software einkaufen?
2.8.2 Wird SAP der ewige ERP-Marktführer bleiben?
2.8.3 Die goldenen Zeiten im ERP-Markt sind vorbei
2.8.4 Weitere Trends
2.8.5 Ist ERP ausgereift?
2.9 Kommentierte Quellen